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FC Nieheim hat einen neuen Trainer

Peter Kuckelkorn hat nach der Heimniederlage gegen den FC Stahle sein Amt zur Verfügung gestellt. Gestern Abend konnte Nieheims Vorsitzender Alfred Ruberg bereits einen neuen Coach präsentieren. Es ist ein alter Bekannter, sowohl für den Sportkreis Höxter, als auch für den FC Nieheim: Rytis Narusevicius übernimmt das Traineramt beim ambitionierten FC Nieheim.

Zu den Ergebnissen und Spielplänen

Krombacher Kreispokal

Durch den 3:1 Erfolg des FC Nieheim gegen den Vfb Beverungen am vergangenen Sonntag spielt der FC Nieheim im Viertelfinale des Krombacher Kreispokals

 

FC Nieheim II ist Stadtpokalsieger

Der FC Nieheim II hat sich die Stadt-Krone gesichert. Im Finale um den Nieheimer Stadtpokal siegte der FC Nieheim II am 15.7.2012 gegen den SV Nieheim West mit 2:1.

Dir Weskamp erzielt die Führung für den FC Nieheim II, die jedoch nach einer Minute von Ewald Müller ausgeglichen wurde. Den entscheidenden Siegtreffer zum 2:1 erzielte Martin Pichota.

 

Quelle: Neue Westfälische Tilly

SV Höxter verteidigt seinen Titel beim RWE-Hallenmasters 2012

Platz drei ging an den Bezirksligisten FC Nieheim, der bereits im ersten Spiel gegen Kollerbeck verlor, dann ein fantastisches Turnier spielte und sich nervenstark durch die gesamte Trostrunde bis zum dritten Platz durchkämpfte.

 

Favoriten setzen sich in Brakel beim RWE-Masters 2012 durch

Nur vier Punkte aus den ersten drei Spielen holte Landesligist SV Höxter in der ersten Vorrunden-Gruppe des RWE-Hallenmasters 2012 und machte somit zunächst Hoffnung für die anderen acht Teams, die Qualifikation für die Endrunde am 05.Februar direkt zu erreichen. Am Ende aber zeigte die Spieler des SVH ihren Budenzauber und erreichten hinter dem Bezirksligisten FC Nieheim souverän den zweiten Platz, was für die direkte Qualifikation reichte. Der FCN spielte von Beginn an ein starkes Turnier, stand schon vor dem letzten Spiel als Gruppensieger fest und gehört sicherlich zu den Turnierfavoriten. 

Den Umweg über die Lucky-Loser-runde (04.02 in Warburg) müssen die Teams des SV Kollerbeck, TIG Brakel und SV Brenkhausen/Bosseborn gehen, um noch in die attraktive Endrunde zu gelangen. Alle Ergebnisse und die Tabelle der Vorrunde Gruppe E findet ihr unter dem Button Turnierplanung.



Abschlusstabelle Gruppe E


Platzierung    
Vereinsname Spiele  
Punkte 
Tore     
Tor-Differenz
1 FC Nieheim 8 19  13 : 4 
2 SV Höxter  17  15 : 4  11 
3 SV Kollerbeck  15  12 : 7 
4 TIG Brakel  13  13 : 7 
5 SV Brenkhausen/Bosseborn  13  12 : 11 
6 TSC Steinheim  12 : 15  -3 
7 Spvg Brakel II  4 : 11  -7 
8 SV Ottbergen/Bruchhausen  6 : 14  -9 
9 SV Bergeheim  6 : 20  -14 

   
     
     

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Fotos: Michael Risse (WESTFALEN-BLATT)

"Ich kann die Jungs nicht allein lassen"

INTERVIEW: Alfred Ruberg, Vorsitzender des FC Nieheim

Vor Wochen kündigte er seinen Rückzug aus dem FC Nieheim an. Bei den nächsten Wahlen wolle er als Vereinschef nicht mehr kandidieren. Alfred Ruberg, nach 40 Jahren FC Nieheim amtsmüde? NW-Sportredakteur Wolfgang Kiene fragte nochmal nach, weil seit damals manch Nieheimer Käse den Besitzer wechselte.


Herr Ruberg, sie wollen bei der nächsten Generalversammlung des FC Nieheim zurücktreten. Wie lang haben Sie da noch?

 

ALFRED RUBERG: Die Wahlen sind im Januar. Aber ich bin dran...

 

Wo dran?

 

RUBERG: Ich will neue, junge Leute für die Vorstandsarbeit gewinnen. Mal sehen, ob das klappt. Einfach ist es nicht, weil viele nichts mehr tun wollen.

Als Ersatz für Sie?
RUBERG:
Nein, erst einmal, um den Vorstand überhaupt wieder aufzufüllen.

Das heißt, ihre Rücktrittsankündigung war erst einmal nur ein Trommeln, um den FC Nieheim wach zu rütteln?

 

RUBERG: Nicht ganz so. Manchmal habe ich es wirklich satt und kann nicht mehr ertragen, was da abläuft. Weil da so viele Dinge laufen, die nicht sein müssen. Die bei mir abgeladen werden und immer wieder muss ich mich um Sachen kümmern, die gehen eigentlich gar nicht. Von E-Jugendlichen, die sich bei mir über ihren Trainer beschweren. Ich könnte lange erzählen, mit was für Sachen sich man da kümmern muss.

Und jetzt ist Schluss mit Kümmern?


RUBERG:
Ich kann doch die Jungs nicht allein lassen. Ich hänge auch viel zu viel an diesem Verein und sonntags ohne Fußball könnte ich gar nicht leben. Das brauche ich als Entspannung und als Ausgleich. Ich bin ja glücklicherweise kein Betreuer mehr und Linienrichter mache ich ja schon lange nicht mehr.

Was würde der FC Ruberg ohne Ruberg machen?


RUBERG:
Es würde schon irgendwie weiter gehen. Das schon.

Aber wie? Es ist ja allgemein bekannt, dass Sie nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld in den Klub gesteckt haben. Wie viel war das eigentlich, so im Laufe der Jahre


RUBERG:
Das sage ich nicht.

Aber Sie wissen es?


RUBERG:
Ja. Ziemlich genau.

Ohne ihr Engagement und Geld würde der FC wieder in die B-Liga rutschen?


RUBERG:
Das könnte schon sein.

Wie stecken Sie es eigentlich weg, so viel investiert zu haben und es will einfach nicht klappen mit dem langersehnten Aufstieg in die Landesliga?


RUBERG:
Zuletzt ging es um drei Tore. Das war schon hart. Das nimmt einen mit. Aber was soll man machen? Ich kann die Jungens nicht in den Hintern treten. Die machen das auch nicht extra.

Sehen Sie ihre Situation eigentlich ähnlich, wie die von Helmut Briel in Brakel?


RUBERG:
Ich glaube nicht. Ich schätze Helmut Briel sehr - aber ich glaube, er hat nicht mehr den Draht zu den jungen Leuten. Das ist bei mir etwas Anders, weil ich in meiner Firma bei zehn Lehrlingen tagtäglich mit auch ganz jungen Bengels zu tun habe, weil ich Kinder und Enkel habe. Da bleibt man näher dran.

Der Abschied beim FC Nieheim ist also aufgeschoben. Sie sind mit 68 noch aktiver Firmenchef. Wollen Sie da nicht kürzer treten?


RUBERG:
Es laufen einige Überlegungen. Aber noch brauche ich beides. Ich kann mich doch nicht in Nieheim vors Rathaus setzen und in die Sonne schauen.

 

Quelle: NW-news.de