Vereins-Chronik
Als das Fußballspiel - die herrlichste Nebensache der Welt - Ende vorigen Jahrhunderts
von England aus seinen Siegeszug durch die Länder der Erde antrat, wurden auch die
Nieheimer irgendwann von der Begeisterung angesteckt. Die vereinsmäßigen Anfänge des
Fußballs in Nieheim sind nicht mehr genau zu ermitteln, aber es ist sicher, dass zu Beginn
des Jahres 1921 schon bereits mehrere sportbegeisterte Nieheimer Bürger die Gründung
eines Fußballvereins beschlossen.
Kurz vor dem Osterfest fuhren Theodor Böner und Josef Claes nach Paderborn und kauften
dort für 35,-RM den ersten Fußball und die dazugehörige Ausstattung. Wenige Tage
später wurde der VfB (Verein für Bewegungsspiele) Nieheim im Gasthaus Gunst - dem
späteren "Deutschen Haus" - (das bis 1979 Vereinslokal war) ins Leben gerufen.
Das erste Spiel wurde noch im Frühjahr gegen eine Mannschaft aus der Nachbargemeinde
Entrup ausgetragen und mit 3 : 0 gewonnen. Als Spielfeld diente das Gelände vor der
Schützenhalle. Das Rückspiel gegen Entrup - auch in Nieheim ausgetragen - endete mit
3 : 2 für Nieheim.
Da der Verein keinem Verband angeschlossen war, konnten nur schwer Spielgegner gefunden
werden. Hauptspielgegner war daher in Anfangszeiten die Fußballmannschaft des in Nieheim
bestehenden "Clubs Frohsinn". Als Spielfeld diente jetzt das Gelände am "Enskamp".
Zwischen diesen beiden genannten Vereinen bildete sich eine echte sportliche Kameradschaft,
die im Jahr 1927 zum Zusammenschluss in den TuS Nieheim führte.
Der TuS Nieheim, der sich in erster Linie der Förderung des Turnsports und der
Leichtathletik verpflichtete führte, stellte aber auch zwei Fußballmannschaften auf.
Ebenfalls bestand ab Mitte der Zwanziger Jahre die DJK Nieheim. Dieser Verein sorgte unter
anderem für die Fertigstellung der Kampfbahn "Am Stock". Die Einweihung fand im Herbst 1926
statt. Für die DJK spielten und kämpften in dieser Zeit (bis 1935) u. a.:
Josef Steinmeyer, Anton Süper, Clemens Kröger, Theo Reineke, Josef Siedenkamp, Hado
Mönikes, Anton Versen, Lorenz Menne, Josef Claes, Johannes Menne,
Josef Pamme, Josef Rodemeier.
Gespielt wurde überwiegend gegen Mannschaften aus Bredenborn, Steinheim, Bad Driburg,
Vinsebeck, Entrup, Bergheim, Altenbecken, Elsen.
Im Jahre 1937 wurde von sportbegeisterten Nieheimer Bürgern der Fußball Club Nieheim
unter dem Vorsitz von Lehrer Werner Schepermann gegründet. Mitglieder waren u.a.:
Ferdinand Wiechers, Hermann Köhne, Ludwig Abthoff, Franz Hanses und Josef
Siedenkamp.
Der FC Nieheim sah zunächst seine Aufgabe darin, die Jugend für den Fußballsport zu
begeistern und von Grund auf auszubilden. Deshalb wurde zunächst nur eine
Jugendmannschaft gegründet. Sie trat schon bald gegen viele Vereine des Kreises an und
schritt bei den Spielen sehr gut ab.
Leider wurde dann die Entwicklung durch den 1939 ausbrechenden Krieg unterbrochen.
Bis 1945
ruhte jeder Sportbetrieb.
Sofort nach Kriegsende lebte vor allem bei den alten "Kämpfern" des Fußballsports der
Verein unter der neuen Führung von Anton Süper und später Josef Ziegler wieder
auf. Es wurde wieder eifrig gespielt. Da aber noch keine Dachorganisation bestand, waren es
mehr oder weniger "wilde", als Training zu wertende Spiele.
Nach Gründung und Ausschluss an den Kreis-Turn- und -Sportverband erfolgte 1946 durch
Ferdinand Otten und Ludwig Abthoff die Aktivierung des Vereins. Der FC Nieheim wurde sofort
in die 1. Kreisklasse des Kreises Höxter aufgenommen. Bereits 1947 gehörte der FC
Nieheim neben Lügde, Brakel, Bad Driburg und Steinheim zu den führenden Vereinen in
dieser Klasse. Dieser Aufschwung verdankte der FC Nieheim vor allem den Spielern Georg und
Berni Staubach und dem unvergessenen "Itze" Löhr von Schwarz-Weiß Essen. Er wurde
für den FC ein Garant für eine schnelle Entwicklung in spielerischer Hinsicht. Die
glanzvollen sportlichen Höhepunkte aus den Jahren 1946/47mit den Spielen gegen
Schwarz-Weiß Essen, Arminia Bielefeld und SSV Hagen sind vielen Nieheimern noch
heute in Erinnerung. 1946 bestritt Schwarz-Weiß Essen ein Freundschaftsspiel in Nieheim und gewann 5 : 2. Das Spiel Nieheim
gegen Bielefeld endete 0 : 1.
Statt der Gagen erhielten die auswärtigen Mannschaften in der Regel nur Naturalien und
einige kräftige Mahlzeiten in ihren Nieheimer Quartieren.
Nach einem tragischen Unfall verstarb am 25.7.1946 der Sportkamerad Aloys Volkhausen.
In der Spielserie 1947/48 verfehlte die Mannschaft den Aufstieg zur Bezirksklasse um nur
einen Punkt. Bis zu dieser verunglückten Meisterschaft trainierte "Inge" Wenslawek (später
Göttingen 05) vom FC Höxter den FC Nieheim.
In den nächsten Jahren gehörten neben den "Staubachs", Ferd Wiechers, Aloys Seewald,
Günter Strock, Gerd Saffer, Willi Kitowski, Josef Tieman, Helmut Gerhardt und Gerd
Lütkemeyer zu den Stützen des Vereins.
1947 wurde der Sportplatz in der Lehmkuhle durch die Firma Paul Lücking und durch viele
Feierabendstunden von freiwilligen Helfern des FC zur "Friedrich-Wilhelm-Weber-Kampfbahn"
umgebaut. Zur Anlage - die in erster Linie für die Leichtathletik gedacht war - gehörten
ein Rasenplatz, eine Aschenbahn und eine Sprunggrube. Nach Fertigstellung wurde dem FC
Nieheim die Durchführung des 1.Kreissportfestes übertragen. Die Veranstaltung war
ein großartiger Erfolg!
1948 war der Spielbetrieb wegen der finanziellen Nöte nur sehr schwer zu betätigen. Die
Beschaffung der Sportausrüstung bereitete immer größere Schwierigkeiten. So musste
z.B. das Meisterschaftsspiel Nieheim - Bergheim in Oeynhausen abgebrochen werden, da trotz
aller Bemühungen kein Ball mehr zur Verfügung stand. Weiterhin musste bei der
Amtsverwaltung um Zuteilung eines Bezugsscheines für Fußballschuhe gebeten werden.
Am 20.6.1948 fanden auf der gesamten Kreisebene "Opferspiele" für das Rote Kreuz statt.
Nieheim spielte an diesem Tag mit den SV Bergheim kombiniert gegen die Kombination TuS Vinsebeck/SV Sandebeck.
1949 übernahm Amtsdirektor Höltring den Vorsitz, bis er 1950 zum Ehrenmitglied
ernannt wurde.
Ab 1950 wurden im Verein auch wieder zusätzlich Turnen und Leichtathletik sowie Handball
und Tischtennis als Ausgleichssport betrieben. In diesem Jahr wurde Hermann Ruberg 1.
Vorsitzender.
Im August 1951 fand eine stark besuchte öffentliche Versammlung aller am Sport
interessierten Nieheimer statt. Die Versammlung bekundete das in Nieheim vorhandene große
Interesse und brachte den FC einen belebenden Auftrieb.
Den Vorsitz übernahm nun Ferdinand Finkeldei und die Geschäftsführung Ferdinand
Reineke.
Nach Überwindung aller im Verein entstandenen Krisen und nach Gesundung de
Vereinsfinanzen fing sich die spielstarke erste Mannschaft, unterstützt durch die
sportbegeisterte Nieheimer Bevölkerung. Sie stellte ihr Können und den Ruf, als Meister
des Sportkreises zu gelten, endgütig unter Beweis. In der ersten Serie der Spielzeit
53/54 verlor die "Staubach-Elf" (so wurde die Elf im Volksmund oft genannt) nur ein Spiel.
Mit 32 : 12 Punkten und 60 : 26 Toren war der Aufstieg zur Bezirksklasse
perfekt.
Zu dieser Meisterelf gehörte:
Reinhard Boer, Frizt Böker, Helmut Gerhardt, Horst Gielen, Johannes
Krawinkel, Alfons Kröger, Herbert Lücking, Werner Nierlich, Claus Otten, Karl
Röhrig, Berni Staubach, Georg (Schorsch) Staubach, Alfred Tewes(Fritz), Josef
Tiemann, Heinz Tilly und Jochen Stock.
1956 stellte die Stadt Nieheim dem FC die neue Friedrich-Willhelm-Weber-Kampfbahn zur
Verfügung. Ludwig Abthoff übernahm nun das Amt des 1.Vorsitzenden.
Durch den Umzug der Barmer Ersatzkasse verlor der Verein einige leistungsstarke Spieler, und
so war es nicht verwunderlich, dass bereits im nächsten Jahr der Abstieg zur
1.Kreisklasse erfolgte. Auf Grund schlechter Leistung musste bereits nach einem weiteren Jahr der Gang in die unterste Spielklasse angetreten werden.
1962 schaffte die 1.Mannschaft- dank der guten Jugendarbeit im Verein - wiederum den
Aufstieg zur 1.Kreisklasse. Unter der Leitung von Trainer "Itze" Löhr gehörten
folgende Spieler zur Aufstellung:
Willi Korf, Fritz Röseler, Herbert Dammeier, Heinz Versen, Wilfried Remmert,
Wilfried Dreisvogt, Gerd Quetschke, Josef Walter, Ferdi Wand, Manfred Schindler, Norbert
Schindler, Karl Bruns und August-Wilhelm Otten.
In den nächsten 12 Jahren spielte der FC ununterbrochen im Oberhaus des Kreises.
Am 11.September 1966 vor dem Spiel in Lügde verstarb völlig unerwartet der
1.Vorsitzende Ludwig Abthoff. Der Name Ludwig Abthoff wird immer mit dem FC Nieheim
verbunden bleiben.
1972 übernahm Sportkamerad Walter Quetschke den Vorsitz.
In den "12 Jahren" der Erstklassigkeit gehörten Spieler wie
Wilfried Dreisvogt, Josef Walter, Adolf Böttinger, Fritz Rodemeier, Karl Bruns,
Manfred Benning, Hermann-Josef Finkeldey, Egon Böning, Franz Rieks.
zu den Leistungsträgern der Mannschaft
Seit 1962 trifft sich bis heute fast die gesamt 1.Manschaft von damals am 2.Weihnachtstag an
ihrem Stammtisch "Böse Buben".
Ab 1972 übernahm Wilfried Dreisvogt den Posten des 1.Vorsitzenden.
Zu erwähnen ist noch, dass Adolf Böttinger - von Erle 08 kommend (Verbandsliga) sechs Jahre (von 1966 bis 72) in Folge Torschützenkönig der 1.Kreisklasse war womit der FC Nieheim immer im obersten Drittel der Tabelle zu finden war. Trainer von 1968 bis 73 war Willi Sühs (ehemaliger Spieler von Göttingen 05).
Die meisten Spiele bestritten folgende Sportkameraden für den FC Nieheim:
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Name
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Spieldauer
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Spieleinsätze der 1.Seniorenmannschaft
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Wilfried Dreisvogt
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1957-1977
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ca.600
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Josef Walter
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1961-1981
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ca.600
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Fritz Rodemeier
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1963-1982
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ca.570
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H.-J. Finkeldey
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1965-1980
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ca.450
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Karl Burns
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1960-1974
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ca.420
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Adolf Böttinger
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1966-1978
|
ca.360
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Dieter Pollmann
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1974-1986
|
ca.360
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Josef Tielmann
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1945-1956
|
ca.330
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Karl Röhrig
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1947-1958
|
ca.330
|
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Wolfgang Kuckuk
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1973-1984
|
ca.330
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Georg Staubach
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1946-1956
|
ca.300
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Berni Staubach
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1946-1956
|
ca.300
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Helmut Franzke
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1978-1987
|
ca.270
|
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Franz Rieks
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1969-1977
|
ca.240
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1974 musste dann die 1.Mannschaft in die 2.Kreisklasse absteigen. In diesem Jahr übernahm Alfred Ruberg den Vorsitz.
In den Jahren 1975, 1976, 1977 und 1979 bot der FC Nieheim seinen treuen Anhängern etwas Besonderes. Verstärkt mit Spielern vom SV Steinheim,
VfL Eversen, SV Bredenborn, SV Bergheim und TuS Vinsebeck spielte der FC Nieheim viermal gegen die 1.Profimannschaft des DSC Arminia Bielefeld.
1978 verpflichtete der Verein mit Heinz Fischer (ein Jahr mit Tasmania Berlin in der 1.Bundesliga tätig) einen sehr erfahrenen Trainer. Mit stark verjüngter Mannschaft wurde auf Anhieb die Meisterschaft perfekt gemacht. Folgende Spieler waren beteiligt:
Bernhard Hengst, Fritz Rodemeier, Helmut Dammmeier, Dieter Pollmann, Erwin Nowak, Rainer Hartmann, Wolfgang
Kuckuk, Klaus Nolte, Winfried Nolte, Martin Nolte, Elmar Wiechers, Helmut
Franzke, Robert Stapelbroek, Michael Hanickel, Wolfgang Lücking und Johannes Kunstein.
Dieser Aufstieg beflügelte außerdem die langjährige, sehr gute Jungedarbeit des Vereins, die von Hermann Köhne getragen und koordiniert wurde.
Seit 1978 führte der FC Nieheim jährlich das mittlerweile traditionell gewordene Bundesliga-A-Jugend-Tunier durch, woran u.a. ruhmreiche Mannschaften wie FC Schalke 04, VfL Bochum, Arminia Bielefeld, Borrusia Dortmund und der DSC Wane-Eickel
teinahmen. Dieses weit über die Grenzen hinaus beliebte Tunier war oft "Spionierstätte" der Bundesligatrainer, denn es waren mit Thomas v.
Heesen, Eike Immel, Olaf Thon, Ulrich Borowka, Michael Zorc, Ralf Loose, Uwe Leifeld schon einige hochkarätige "Edelkicker" in Nieheim am Ball.
1980 wurde der "Westfällische Hof" neues Vereinslokal des FC Nieheim.
Nachdem 1981 leider wieder der Weg nach "unten" gegangen werden musste, konnte unter neuer Leitung mit Spieltrainer Wolfgang Lange - bekannt aus der Landesliga-Elf von TSV Lothe - ein sofortiger Aufstieg gelingen.
Folgende Spieler waren an dieser Meisterschaft beteiligt:
Dieter Pollmann, Wolfgang Kuckuk, Helmut Franzke, Stefan und Bobby Versen, Martin Nolte, Rudolf
Stapelbroeck, Theo Meier, Elmar Wiechers, Martin Zünkler, Peter Knoblich, Wolfgang Lange, Klaus
Wiechers, Martin Fischer, Ansgar Westerwelle, Ludger Meier und Stefan
Mikus.
Zu erwähnen ist das stete Dasein unserer II. Mannschaft. Ohne den - manchmal ein wenig undankbaren - Einsatz aller Reserven wären die Erfolge der I. Mannschaft mit Sicherheit nicht möglich gewesen.
Im Jahre 1984 übernahm Günter Meier - er spielte fünf Jahre beim Oberligisten FC Paderborn - als Spielertrainer die Leitung der 1.Mannschaft. Bis heute spielt die Elf eine führende Rolle in der A-Klasse Höxter.
Am 15.Februar 1985 verstarb unerwartet unser langjähriger Betreuer der 1.Mannschaft Karl Hartmann, der dem FC Nieheim seit 1951 angehörte.
Zu erwähnen ist noch, dass Werner Gorzolka seit 1950 Spieler, Schiedsrichter und Mitglied der Kreisspruchkammer tätig war.
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Sportplätze des FC Nieheim ab 1921:
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1921 |
auf dem Enskamp (am Enskeberg)
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1922 |
an der Emmerbrücke
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1924 |
auf der Böscheburg
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1926 |
auf dem Stock (am Holsterberg)
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1939 |
in der Lehmkuhle (heutige Grundschule)
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1950 |
an der Bredenborner Straße
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ab 1956 |
die heutige Friedrich-Wilhelm-Weber-Kampfbahn
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Ein besonderer Dank gilt unserem Vorstand, der unter der Leitung von Alfred Ruberg schon über
25 Jahre diesen Verein mit "Bravour" führt.
FC Nieheim, das bedeutet für alle Mitglieder Aufforderung und Ansporn zugleich, mit kameradschaftlichen Ehrgeiz für Verein einzutreten. Der schöne Sport soll in uns eine innere Haltung bewirken, die sich in der menschlichen Anständigkeit äußert. Achten wir auf das Fair Play, die Unterordnung unter die Gesetze und Regeln des Spiels im höheren Maße neben der Freude an der Bewegung und der sportliche Leistung. Für dieses hohe Ziel sollen wir alle Kräfte einsetzen und bitte um Verständnis und Mitarbeit, dann braucht uns die Zukunft unseres FC Nieheim nicht bange zu sein.
Die vorstehenden Ausführungen erheben nicht den Anspruch der Vollständigkeit, sie können lediglich einen kurzen Abriss über 50 Jahre Vereinsleben darstellen. Vereinsleben, das ohne den unermüdlichen Einsatz engagierter Mitarbeiter unmöglich wäre.
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