Titelverteidiger wieder im Endspiel!!

Titelverteidiger wieder im Endspiel!!

1. Herren 26.08.2020

3:1 Sieg n. V. gegen den SV Dringenberg

Vor fast 15 Monaten war Ufuk Basdas noch ein wichtiger Spieler beim 6:4-Erfolg nach Elfmeterschießen im Kreispokal-Finale 2019. Jetzt bewies der 35-Jährige als Trainer des FCN ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Vincenzo Cesa. Der Rechtsaußen kam in der Verlängerung nach einem Angriff über seine Seite frei im Strafraum an den Ball, behielt die Übersicht und schob die Kugel zum entscheidenden 2:1 in den Kasten (101.).

„Wir wussten, dass es so ein ekliges Spiel wird. Aber so einen Pokal-Krimi wollten wir nicht. Dringenberg hat es sehr gut gemacht und wir waren in vielen Situationen nicht da. Es hat mal die Ordnung gefehlt, mal haben wir uns von der hitzigen Atmosphäre anstecken lassen“, sagte Basdas.

Dass es überhaupt bis in die Verlängerung gehen musste, lag an einer oft einfallslosen Leistung des Favoriten und einer stabilen Vorstellung der Hausherren. Der SVD spielte über die gesamte Spielzeit clever, Nieheim viel zu behäbig.

Es war die logische Folge, dass die Blau-Gelben zu den erhofften Möglichkeiten kamen. So wie beispielsweise in der elften Minute. Patrick Stiewe behauptete sich gut über links und bediente Thomas Frederkind perfekt – der rechte Mittelfeldspieler musste nur noch einschieben. Die Antwort des FCN ließ nicht lange auf sich warten. Da nicht viel aus dem Spiel heraus ging, musste ein ruhender Ball her. Eckball Dirk Büsse, perfekt verwertet von Pascal Hannibal mit dem Kopf (25.).

Die nächste gute Chance gab es wieder für die Gäste. Der SVD war offenbar gedanklich schon in der Kabine, als Tobias Puhl komplett frei am zweiten Pfosten auftauchte und deutlich verzog (45.+3.). Nach der Pause sahen die 300 Zuschauer im Burgstadion kaum noch gute Tor-Szenen. Es spielte sich viel im Mittelfeld ab, intensive Zweikämpfe bestimmten das Geschehen. Und in der Verlängerung geriet die Stimmung richtig aus der Bahn.

Nach dem Treffer von Cesa gab es richtig Stress. Hannibal grätschte den Ex-Nieheimer Jonathan Kroos von hinten um. SVD-Keeper Tim Heisener rannte aus seinem Tor direkt rein in die Tumulte und stieß Lars Thorenmeier zu Boden. Schiedsrichter Werner Grote zeigte erst Hannibal für das überharte einsteigen Rot, dann Heisener für den Schubser. Zudem musste der verletzte Kroos vom Platz, Schmidt durfte nicht mehr wechseln. Es ging weiter mit neun gegen zehn.

„Von Nieheim hätte schon vorher ein Spieler mit Gelb-Rot vom Platz gehen müssen. Die Entscheidungen des Schiedsrichters waren extrem unglücklich gegen uns“, meinte SVD-Coach Sven Schmidt. Trainerkollege Basdas kommentierte: „Wir haben einen Elfmeter nicht bekommen, dann hätte von beiden Mannschaften schon vor dieser Situation jeweils ein Spieler vom Platz gemusst. Das darf Hannibal so nicht passieren, es war eine klare Rote Karte. Mir war es wichtig, dass sich meine Jungs auf die Partie konzentrieren.“

Bei den Hausherren musste Mittelfeldmotor Thomas Rex in den Kasten. Nieheim stellte etwas das System um und verteidigte primär. Nur noch Puhl stand in der Spitze, der Rest versammelte sich im und rund um den Strafraum. Und einen Konter verwertete Roland Sitnikov zum 3:1-Endstand. Ganz zur Freude der Gäste, die nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung entfernt sind.

Für Dringenberg bleibt wieder nur ein Schulterklopfen nach einer erneut starken Leistung gegen die Nieheimer. „Die Jungs haben es aber insgesamt überragend gemacht, Nieheim hatte kaum eine Torchance. Ich habe hier heute keinen Klassenunterschied gesehen und bin stolz auf die Jungs“, sagte Schmidt.

SV Dringenberg: Heisener – Nölle, Frederkind (97. Unger), Rex, Schipp, Stiewe (80. Richter), Rempe, Werner, Steinig, Neumann.

FC Nieheim: Bauer – Müller, Lütkemeier, Aydincan (115. Soethe), Otte (70. Sitnikov), Thorenmeier, Büsse, Trost (90.+1. Ovenhausen-Martinez), Puhl, Hannibal, Neumann (75. Cesa).

 

quelle: Westfalen-Blatt

SV Dringenberg

1 : 3

FC Nieheim

Samstag, 22. August 2020 · 17:00 Uhr

Kreispokal-Halbfinale

Schiedsrichter: Werner Grote Assistenten: Kevin Bauer, Felix Hartmann Zuschauer: 300

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